Mai 29

Oswald: “Geil: Jetzt bin ich also nicht nur Samstag intellektuell, sondern Donnerstag auch noch künstlerisch am Start. Meine liebsten Hobbys am selben Wochenende – das ist selten. Fehlt eigentlich nur noch Anbaden. Danke liebe Orga des

www.worldcongress.hedonist-international.org

Donnerstag 30.05.: 23:00: DJ-Set im Tresörchen
Samstag 01.06.: 19:00: Vortrag in der kleinen Freiheit

Bass the System! – Über die Möglichkeiten elektronischer Tanzmusik zum politischen Kommentar.

Hedonistische Protestformen wie Demo-Raves und Slogans wie „Bass the System“ oder „Atomkraft wegbassen“ zeigen, dass elektronische Musik als Werkzeug subversiver und politischer Aktionen genutzt werden kann. Dass das Subversive und Widerständige bzw. der politische Kommentar aber bereits in der musikalischen Sprache elektronischer Musik transportiert wird, zeigt dieser Vortrag am Beispiel karibischer und britischer Bassmusik von Dub über Drum’n'Bass bis zu Dubstep.

Mai 20

Das Zuckerwerk ruft auf zur Demo am 26. Mai 2012 in Bremen:

Es dauert nicht mehr lang und das Zucker schließt seine Pforten. Ende Juni 2012 stehen viele verschiedene Nutzer_innen auf der Straße. Wir finden: Das muss nicht sein!

Wir wollen weitermachen und wir brauchen Raum und finanzielle Unterstützung für eine selbstbestimmte und vielfältige Kultur.

Deswegen fordern wir die Überlassung und Instandsetzung der leerstehenden Immobilien der ehemaligen AWO-Einrichtung an der Neuenlander Straße 105-107 und eine finanzielle Förderung für den laufenden Betrieb eines Kulturzentrums das dem Zuckernetzwerk Platz bietet.

Um unseren Forderung Nachdruck zu verleihen, gehen wir auf die Straße und rufen auf

KOMMT ZUR DEMO! BUNT und LAUT!
AM 26. MAI 2012 UM 15 UHR (BAHNHOFSVORPLATZ)


Jul 25

Im Rahmen des Neuland-Projektes (www.neuland-bremen.org), das dieses Jahr in der Spedition am Güterbahnhof stattfindet, widmet sich die ZwischenZeitZentrale Bremen (www.zzz-bremen.de) an zwei Abenden dem Niedergang und der Neuerfindung Detroits mit zwei aktuellen und vielfach ausgezeichneten Filmen. Danach gibt es Soul, Funk, House und Techno vom Plattenteller bis open end von Miel, Oswald Twist und Freunden.

Dienstag, 26.07.2011 um 20 Uhr:
“Requiem for Detroit” von Julien Temple, 2009, Englisch, 75 min.
Die Dokumentation veranschaulicht in beeindruckenden Bildern den rasanten Aufstieg Detroits zur “Motor-City” und den bis heute andauernden Verfall mit seinen verheerenden sozialen und strukturellen
Zersetzungserscheinungen.

BBC Documentary: Requiem For Detroit from Logan Siegel on Vimeo.

Donnerstag, 18.08.2011 um 20 Uhr:
“Grown in Detroit” von Mascha und Manfred Poppenk, 2009, Englisch, 60 min.
Die Dokumentation zeigt, wie durch die Rekultivierung von Brachflächen und die Reaktivierung landwirtschaftlichen Wissens nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in der vom Armut und Kriminalität geprägten Stadt entstehen.

‘Grown in Detroit’ trailer of award winning documentary from Mascha Poppenk on Vimeo.

Ort:
Spedition am Güterbahnhof
Beim Handelsmuseum
28195 Bremen

Hintergrundinfo:
Keine andere Metropole wurde durch eine einzige Industrie strukturell und kulturell so stark geprägt wie Detroit durch die Automobilherstellung. Verkehrsampeln und Stadtautobahnen, aber auch Motown-Soul und Detroit-Techno wurden hier erfunden. Und kaum eine andere Stadt wurde durch den Wandel der westlichen Industriegesellschaft mehr zerstört als die “Motor City” seit den 60er Jahren. Die Folgen von Arbeitsplatzverlust, Abwanderung und Schrumpfung prägen heute das Bild der Stadt – Verfall, Abriss, Leerstände und Brachflächen in extremen Ausmaßen. Detroit schrumpfte von 2 Millionen auf etwa 900 000 Einwohner, ein Drittel aller Grundstücke sind nicht mehr bebaut, über 35 000 Häuser sind unbewohnbar. Doch die verbliebenen Bewohner betreten Neuland und erfinden ihre Stadt neu. Brachliegende Grundstücke werden landwirtschaftlich genutzt und die Stadt entwickelt sich langsam zu einer großen städtischen Farm mit lokal organisierten Gemeinschaften. Dadurch eröffnet sich eine nachhaltige Zukunftsperspektive vor allem für junge Menschen. Damit wird Detroit zum Vorbild für weitere Städte, die vom Strukturwandel betroffen sind.

Unterstützt von der ZwischenZeitZentrale Bremen (www.zzz-bremen.de)